Jubel im DHB-Team – der Kampf um die Medaillen kann beginnen. Foto: IMAGO/Kessler-Sportfotografie

Die deutschen Handballerinnen halten bei der WM dem Druck stand, jetzt müssen sie den Rückenwind für die erste Medaille seit 2007 nutzen, kommentiert unser Autor Jürgen Frey.

Wie im Rausch waren diese deutschen Handballerinnen durch Vor- und Hauptrunde geflogen. Klar präsentierten sich die Gegner zum Teil erschreckend schwach, doch die Art und Weise wie die Spiele (im Schnitt mit knapp 13 Tore Unterschied) gewonnen wurden, verdient großen Respekt. Nicht auszudenken, wenn das Team von Bundestrainer Markus Gaugisch ausgerechnet im ersten K.-o.-Spiel, das endlich auch live im frei empfangbaren Fernsehen gezeigt wurde, sein berühmtes Zitterhändchen bekommen hätte, die Nerven wie schon so oft in den vergangenen Jahren bei einem Alles-oder-nichts-Spiel versagt hätten. Die erfrischenden Auftritte davor hätten keinen Menschen mehr interessiert. „Alles wie immer“, wäre das ernüchternde Fazit gewesen, die Verlängerung von Gaugischs bis April 2026 laufenden Vertrags praktisch undenkbar geworden.

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