Ein Bild aus einer anderen Welt: Anfang April 2019 haben Dieter Zetsche, Wladimir Putin und Peter Altmaier das neue Mercedes-Benz-Werk Moscovia eingeweiht. Foto: Imago/Kremlin Pool

Namhafte deutsche Konzerne stellen Gemeinschaftsunternehmen mit den Russen infrage. Daimler Truck storniert die Aktivitäten bei Kamaz. Vielfach werden Lieferungen von Deutschland aus gestoppt.

Stuttgart - Es ist drei Jahre her, als die deutsch-russischen Wirtschaftsbeziehungen noch in Ordnung schienen: Am 3. April 2019 weihte Mercedes-Benz im Pkw-Werk Moscovia, 40 Kilometer von Moskau entfernt, seine neue Produktion ein. Mit dabei: der damalige Daimler-Chef Dieter Zetsche, Wirtschaftsminister Peter Altmaier – und Präsident Wladimir Putin, der feierlich ein Auto signierte. Gut 250 Millionen Euro hatten die Stuttgarter in den Standort mit rund tausend Mitarbeitern und einer Jahreskapazität von 25 000 Fahrzeugen investiert.

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