Ernst Maier und Tochter Annette auf der Weide: Das Effizienzgebot der modernen Tierhaltung ignorieren sie bewusst. Sie zählen zu den Biopionieren. Foto: Christoph Pueschner/Zeitenspiegel

Seit Jahrzehnten kämpfen die Maiers mit ihrem Uria-Hof gegen unnötige Tierquälerei. Sie schießen ihre Rinder auf der Weide und widersetzen sich der Ohrmarkenpflicht. Mit ihrem Kampf ebnen sie auch anderen Landwirten den Weg – europaweit.

Balingen - Schlachthöfe sind die Hölle.“ Ernst Hermann Maier spricht diesen Satz mit tiefster Überzeugung aus. Völlig zu Recht seien diese Orte des fabrikgleichen Tötens am Fließband seit den Corona-Masseninfektionen bei Tönnies, Westfleisch und Co. in Verruf geraten, wieder einmal. Seit Jahrzehnten kämpft der schwäbische Landwirt dafür, dass seine Rinder auf der Weide sterben dürfen. Damit ihnen diese Hölle erspart bleibt – und auch der „Highway to Hell“, die Tiertransporte, teils über Hunderte oder gar Tausende Kilometer hinweg.

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