Auch sportlich hätte es für Karl Geiger bisher besser laufen können. Foto: Erwin Scheriau/APA/dpa

Am Kulm wird an diesem Wochenende der Skiflug-Weltmeister gesucht. Nicht nur bei Stimmung und Wetter, sondern auch bei der Leistung einiger deutscher Springer gibt es noch Potenzial.

Bad Mitterndorf - Nach dem Start der Skiflug-Weltmeisterschaft hoffen die deutschen Springer um Karl Geiger für das Wochenende auf eine weltmeisterliche Atmosphäre am Kulm. "Es ist noch Luft nach oben", sagte der 30-Jährige nach zwei von vier Durchgängen über die Stimmung. "Bei den Flügen hat man schon oben gut Stimmung gehört und da ist es dann schon laut geworden. Aber es geht noch mehr." 

Auch sportlich hätte es für Geiger besser laufen können. Zur Halbzeit liegt der Bayer nur auf Rang 20. Auch Stephan Leyhe (12.) und Pius Paschke (19.) sind weit zurück. Deutlich bessere Sprünge zeigte Teamkollege Andreas Wellinger. Der 28-Jährige liegt zur Halbzeit auf Platz vier und hat nur 0,5 Punkte und damit umgerechnet gut 42 Zentimeter Rückstand auf eine Medaille. "Es ist anders. Aber es war auch schon gute Stimmung. Es ist noch nicht Wochenende", sagte Wellinger über die Unterstützung der 7800 Zuschauer. 

Nachdem am Donnerstag witterungsbedingt gar nicht geflogen werden konnte und am Freitag nach dem Springen schlagartig heftiger Regen einsetzte, verspricht zumindest das Wetter Besserung. Für die abschließenden beiden Durchgänge heute (14.00 Uhr/ZDF) und den Teamwettbewerb am Sonntag ist Sonne angekündigt. Darüber würden sich auch die Veranstalter freuen. Durch den Regen sind zahlreiche Flächen auf dem Gelände matschig und viele Wiesen als Parkplätze um die Skiflugschanze nicht nutzbar.