Die Ukraine hat zu wenig moderne Panzer. Foto: AFP/HANDOUT

Der Westen muss die Ukrainehilfe der neuen Lage anpassen. Berlin muss das diskutieren, kommentiert Christopher Ziedler.

Ein wenig zögern darf ein Bundeskanzler schon. Es gehört zur Jobbeschreibung, nicht gleich dem ersten Impuls nachzugeben, sondern die Dinge von vielen Seiten zu betrachten. Nach dem Abwägungsprozess aber muss entschlossen agiert werden - bis sich die Entscheidungsgrundlage verändert, was in einem Krieg wie in der Ukraine ständig der Fall ist. Was heißt das für Olaf Scholz und mögliche Panzerlieferungen? In Europas größter Sicherheitskrise seit Jahrzehnten kann sich das Handeln in jedwede Richtung im Nachhinein als Fehler erweisen. Insofern war das vorsichtige Vorantasten seit Ende Februar im Prinzip richtig: Deutschland stand nie in erster Reihe, hat Kritik einstecken müssen, aber die Hilfe doch stetig erweitert und intensiviert.

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