Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer müssen sich ab sofort an die 3-G-Vorgaben halten. Wie dies kontrolliert werden soll, ist noch nicht abschließend geklärt. Foto: imago images/Sven Simon/Frank Hoermann

Jetzt gelten die 3-G-Regeln: Bei baden-württembergischen Firmen herrscht eine große Verunsicherung, weil sich die Vorgaben nicht so rasch umsetzen lassen – und etliche Fragen aufwerfen. Hier ist der aktuellste Stand.

Stuttgart - Die an diesem Mittwoch in Kraft tretenden Regelungen für 3 G (geimpft, genesen oder negativ getestet) am Arbeitsplatz lösen in den Unternehmen große Unruhe aus. Der Informationsbedarf ist enorm, wie die Unternehmer Baden-Württemberg (UBW) aufzeigen: An einem Webinar nahmen am Dienstag an die 1000 Betriebsvertreter teil. Die rechtlichen Unklarheiten, die der Verband derzeit noch sieht, verstärken die Irritationen. Genauere Erkenntnisse erhofft er sich von einer Rechtsverordnung, die das Bundesarbeitsministerium bereits angekündigt hat – da habe der Gesetzgeber selbst gesehen, dass er nachbessern muss, heißt es.