Vorsicht beim Chatten! Das Gegenüber ist oft nicht derjenige, für das es sich ausgibt. Foto: imago/Westend61

Immer häufiger werden Kinder und Jugendliche über ihre Smartphones Opfer von sexuellem Missbrauch. Corona habe auch hier „wie ein Brandbeschleuniger gewirkt“, hieß es jetzt auf einer Fachtagung mit 200 Zuhörenden aus dem Kreis Böblingen.

Siegfried Dannecker

Kreis Böblingen - Kleine Beobachtung an der Bushaltestelle in der Dagersheimer Goethestraße dieser Tage. Ein Junge, vielleicht zehn, sitzt, auf seinen Schulbus wartend, da. Gebannt-gespannt schaut der Bub auf das Display seines Smartphones. Was er dort anschaut? Kurze Zeit später kommt ein langhaariges Mädchen im rosafarbenen Sweatshirt, vermutlich nicht mal älter, aber größer, hinzu, spricht ihren Klassenkameraden (?) an. Das Rätsel klärt sich. Uff, es war der in Farben dargestellte Stundenplan, der den Schüler so elektrisiert hat.

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