Die schnelle Ausbreitung der Vogelgrippe sorgt auch in der Wilhelma für vorbeugende Maßnahmen. Der Besucherverkehr ist nicht eingeschränkt.
Geflügelhalter machen sich derzeit viele Sorgen wegen der sich schnell ausbreitenden Vogelgrippe. In der Wilhelma würden momentan nur vorbeugende Maßnahmen getroffen, um für den Ernstfall gewappnet zu sein und schnell reagieren zu können, sagt Tobias Knauf-Witzens, Fachtierarzt für Zoo- und Wildtiere und leitender Tierarzt in der Wilhelma.
„Die Tiere werden noch nicht aufgestallt“, so Knauf-Witzens. Auch die Häuser bleiben geöffnet. Der Besucherverkehr der Wilhelma sei nicht eingeschränkt. Noch sei die Geflügelgrippe weit genug von der Wilhelma entfernt und der Stuttgarter Zoo liege auch nicht innerhalb der Flugschneisen der Zugvögel.
Erster Vogelgrippe-Fall im Alb-Donau-Kreis
Am vergangenen Freitag wurde der aktuell erste Fall von Vogelgrippe in Baden-Württemberg bestätigt. In dem betroffenen Geflügelbetrieb in Öllingen (Alb-Donau-Kreis) wurden in der Folge rund 15.000 Tiere getötet. Das Friedrich-Loeffler-Institut rechnet eigenen Angaben zufolge mit einer weiteren Zunahme der Ausbrüche und Fälle.