Der Kapitän des VfB steckte im ersten Halbjahr im Tief – ist aber inzwischen wieder ein zentraler Faktor im Mittelfeld, in dem sich die Kräfteverhältnisse verschoben haben.
Als Kapitän ist man ja immer auch Antreiber. Atakan Karazor hat diese Rolle zuletzt umfassend ausgefüllt, mit vollem Körpereinsatz: Immer wieder ruderte der Mittelfeldspieler des VfB Stuttgart mit weit ausgestrecktem Arm energisch nach vorne, trieb seine Teamkollegen gegen Eintracht Frankfurt an, drängte sie regelrecht in Richtung Tor. Einige Pässe später lag der Ball dann tatsächlich im Netz, das Stadion bejubelte den 3:2-Siegtreffer, Karazor ballte die Faust. Nach dem finalen Kraftakt eines intensiven Arbeitstages, an dem er immer wieder Löcher gestopft und Zweikämpfe geführt hatte.
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