Gemeinsam mit Athletiktrainer Matthias Schiffers beobachtet Gerhard Wörn (li.) das VfB-Training. Foto: Baumann/Baumann

Im September hatte er eine Tumorerkrankung öffentlich gemacht. Nun ist der Mann, den sie beim VfB Stuttgart ganz besonders schätzen, wieder zurück.

Es war im September dieses Jahres, als eine Nachricht der VfB-Familie Sorgen bereitete. Gerhard Wörn, der langjährige Spieler und Physiotherapeut des VfB Stuttgart, machte seine Erkrankung öffentlich. „Auch, um auf die Wichtigkeit regelmäßiger Vorsorgeuntersuchungen aufmerksam zu machen“, wie er damals erklärte. Beim 65-Jährigen war eine Tumorerkrankung an der Prostata festgestellt worden.

Gerhard Wörn wurde wenig später operiert. Danach erholte er sich von dem Eingriff – und am Montag dann gab es für alle, die am Trainingsplatz des VfB die erste Einheit unter dem neuen Trainer Bruno Labbadia verfolgten, eine gute Nachricht. Denn erstmals seit der Diagnose war Gerhard Wörn am Spielfeldrand wieder mit von der Partie.

Der Mann, der 1975 mit dem VfB deutscher A-Jugendmeister wurde, der 1977 mit den Stuttgarter in die Bundesliga aufstieg, der 1980 die deutsche Amateurmeisterschaft gewann, und der seit 1990 als Physiotherapeut im Club arbeitet, ist zurück und gilt als genesen. Der Neustart beim VfB unter Labbadia ist also auch einer für Gerhard Wörn.