Jonas Kaufmann und Anja Harteros in München – halb tot auf der Bühne (unten) und ganz tot im Film Foto: © Wilfried Hösl

An der Bayerischen Staatsoper verabschiedet sich der Intendant Nikolaus Bachler nach 13 Jahren mit „Tristan und Isolde“ in prominenter Besetzung. Jonas Kaufmann und Anja Harteros debütieren in den Titelpartien, Kirill Petrenko dirigiert.

München - Tot, tot, alles tot. Auf der Bühne liegen reglos die Liebenden, der eine in seinem Blut, die andere vergiftet. In dem Schwarz-Weiß-Film, den der Regisseur Krzysztof Warlikowski am Dienstagabend bei der Premiere von „Tristan und Isolde“ in München über der Szene laufen lässt, haben Wasserfluten das Bett der Liebenden überschwemmt. Die Starsänger Anja Harteros und Jonas Kaufmann sterben einen doppelten Tod. Aber dann: Zu den letzten Takten des Stücks, nach Isoldes letzten Worten („ertrinken, versinken – unbewusst – höchste Lust!“), holt der Film das zuvor formlos gewordene Filmpaar zurück ins Gegenständliche. Die Ertrunkenen öffnen ihre Augen – und lächeln.

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