So präsentierte sich Konstanz am Bodensee den Touristen Mitte des 19. Jahrhunderts. Foto: imago stock&people/imago stock&people

Die Neugierde auf die Schweiz hat vor 200 Jahren die ersten Touristen in den Voralpenraum gezogen. Ganz nebenbei wurde auch der Bodensee entdeckt, der schönste Fleck Deutschlands, wie manche meinten. Aber auch ein teils unwirtlicher Ort.

Konstanz - Schön, wenn man noch im Tod ein Spaßvogel ist. Als der württembergische Satiriker Karl Julius Weber im Juli 1832 in Kupferzell beerdigt wird, sollen die Trauergäste nach dem Wunsch des Verstorbenen am Grab Zigarre rauchen und Purzelbäume schlagen. „Hier liegen meine Gebeine, ich wünschte es wären deine“ lässt er in seinen Grabstein meißeln. Doch beim Thema Bodensee meinte es Weber zu Lebzeiten ganz ernst. In seinen „Briefen eines in Deutschland reisenden Deutschen“ lässt er keinen Zweifel: „Der Bodensee ist in meinen Augen der schönste Erdenfleck des weiten Vaterlandes.“

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