Noch müssen Güterzüge mühsam von Hand konfiguriert werden. Foto: dpa/Jens Büttner

Die Bahn will mit digitaler Kupplungstechnik mehr Effizienz im Frachtverkehr erreichen und CO2 einsparen. 450 000 Waggons und 17 000 Loks müssen dazu umgerüstet werden. Ein Milliardenvorhaben.

Berlin - Dieser Termin ist Chefsache. Am Mittwoch startet Bundesverkehrsminister Volker Wissing (FDP) am Berliner Westhafen einen innovativen Güterzug zu einer Testfahrt durch Europa. Mit dabei aus dem Vorstand der Deutschen Bahn AG: Sigrid Nikutta (Güterverkehr) und Daniela Gerd tom Markotten (Digitales und Technik). Das Trio wirbt für die neue Digitale Automatische Kupplung (DAK), die Frachttransporte auf der Schiene effizienter und schneller machen soll. Die neue Kupplungstechnik sei eine „Revolution für den Schienengüterverkehr“, betonen das Ministerium und der Staatskonzern. Die digitale Steuerung von Güterzügen soll mehr Kapazität und Tempo schaffen. Bisher werden Waggons wie schon zu Zeiten von Kaiser Wilhelm mühsam, zeitaufwendig und kostenintensiv mit schwerer Handarbeit auf Rangierbahnhöfen für die Fahrt gekoppelt. Künftig sollen Frachtzüge weitgehend automatisiert und mithilfe Künstlicher Intelligenz konfiguriert werden.

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