Einer von vielen Ehrenamtlichen: Tobias Zährl ist seit rund 20 Jahren beim THW. Foto: Horst Rudel

Bei einem Schotterwerk auf der Schwäbischen Alb trainieren am Wochenende etwa 200 Mitglieder des Technischen Hilfswerks für Katastrophenfälle wie zuletzt im Ahrtal. Bei der Übung gibt es aber auch Grund zu feiern.

Es dürfte der Traum von vielen Kindern sein: Dutzende Baufahrzeuge – Bagger, Radlader, Teleskoplader – auf dem Gelände eines Schotterwerks. Alles ist groß, laut, schmutzig. Es werden Steine zerkleinert, Material verladen, Gräben gesichert. Knapp 200 Kräfte des Technischen Hilfswerks (THW) aus Baden-Württemberg und teils aus Bayern trainieren an diesem Wochenende beim Schotterwerk in Böhmenkirch (Kreis Göppingen) für den Ernstfall. Damit sie bei einer Katastrophe wie im Ahrtal 2021 die Geräte genau kennen – und sich untereinander zudem besser. „Das macht das Arbeiten dann ultraleicht“, sagt Tobias Zährl. Der 36-Jährige aus Hochdorf (Kreis Esslingen) ist Gruppenführer beim THW in Kirchheim unter Teck.

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