Bei der Commerzbank (hier eine frühere Szene in Stuttgart) sind Proteste mittlerweile eingeübt. Foto: Verdi

In der traditionell streikarmen Finanzdienstleistungsbranche mehren sich härtere Auseinandersetzungen. Dies lässt vor allem Vertreter der öffentlichen Bankarbeitgeber umdenken, meint Matthias Schiermeyer.

Stuttgart - Es waren einmal Bankmitarbeiter, die sich mehr als Bankbeamte denn als normale Angestellte empfanden und denen es fernlag, machtvoll für ihre Rechte einzutreten. Ihre Arbeit umgab der Anschein von Diskretion und Seriosität – dies passte nicht zu Arbeitsniederlegungen. Schon zum Protest auf die Straße zu gehen galt eher als Tabu. Seit der Finanzkrise ist der Ruf des Vertrauenswürdigen ohnehin perdu. Und auch der Niedergang des klassischen Bankengeschäfts vor allem infolge einer Digitalisierung, die die Kontakte zum Publikum auf ein Mindestmaß schrumpfen lässt, verändert das Berufsbild und das Standesbewusstsein massiv.

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