Versucht sich beim Fototermin probehalber an der Pforte, bleibt aber Regisseur und Intendant des Schauspiels Stuttgart: Burkhard C. Kosminski Foto: Lichtgut/Julian Rettig

„Missstände dieser Art sind nicht tolerierbar!“ Burkhard C. Kosminski, Intendant des Schauspiels Stuttgart, sagt im Interview, wie geschockt er von den Vorwürfen um Machtmissbrauch und Rassismus in seiner Branche war, wie sein Haus darauf reagiert – und wie sich das Theater nach Corona verändern könnte.

Stuttgart - Mit großen Schritten, ein bisschen hektisch auch, schwingt sich Burkhard C. Kosminski, der Hausherr des Schauspiels Stuttgart, in die Pförtnerloge, legt die Arme auf den Tisch, lässt sich vom Fotografen ablichten. Die Zeiten indes, in denen der Intendant jeden Menschen einzeln grüßen konnte, sind bald vorbei. Es wird wieder gespielt. Die Theaterwelt hat in den vergangenen Monaten allerdings vor allem um sich selbst gekreist, Schauspieler klagten über zu wenig sexuelle Vielfalt auf und hinter der Bühne, es gab Vorwürfe des Rassismus und Machtmissbrauchs an Bühnen in Düsseldorf und Berlin (Volksbühne und Gorki-Theater). Klaus Dörr, Leiter der Volksbühne und zuvor stellvertretender Intendant im Schauspiel Stuttgart, gab seinen Posten ab, nachdem er mit Me-too-Vorwürfen konfrontiert worden war.

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