Am Samstag treffen die Scorpions (Mi.) im Gazistadion auf die Saarland Hurricanes und hoffen, dass ihnen der zweite Saisonerfolg gelingen möge. Foto: Frank Baumert

Die Stuttgart Scorpions aus der German Football League leiden unter der Konkurrenz von Stuttgart Surge aus der European League of Football – und in Frankfurt beharken sich Galaxy und Universe.

Stuttgart - Null zu neunundsechzig. Den Stuttgart Scorpions wurde zuletzt der Stachel von den Allgäu Comets gezogen, die Prozedur war weder kurz noch schmerzlos. Einen Monat zuvor war der Football-Erstligist vom viermaligen Meister Schwäbisch Hall Unicorns aufs Horn genommen worden, 0:82 hieß es aus Sicht der Scorpions, die in der Südgruppe der German Football League (GFL) Vorletzter sind. Ihren einzigen Erfolg in sieben Partien haben sie gegen Frankfurt Universe eingefahren (55:20), die Hessen sind siegloses Schlusslicht. Jack Hanson weiß, dass es realitätsfremd klingt, wenn er behauptet, dass die Scorpions „sportlich im Soll liegen“. Das klingt, als wenn ein Ozeandampfer in der Südsee zu kentern droht und der Kapitän den Passagieren zuruft: „Wenigstens ist das Wasser angenehm warm.“

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