Streitbare Unternehmerin: Nicola Leibinger-Kammüller. Foto: Simon Granville

Könnten wir auf einen Feiertag verzichten? Die Idee ist unbeliebt – das spricht nicht gegen sie, meint unser Autor Armin Käfer.

Hand aufs Herz: Wer kann aus dem Stegreif die Emmaus-Geschichte erzählen? Wer da passen muss, offenbart eine „erschreckende kulturelle Ahnungslosigkeit“. Zu diesem Urteil kommt Caritas-Präsidentin Eva Welskop-Deffaa. Sie kritisiert mit theologischer Spitzfindigkeit Nicola Leibinger-Kammüller, Chefin der Firma Trumpf, weil die laut darüber nachgedacht hat, den Ostermontag als Feiertag zu streichen. Christen erinnern an diesem Tag mit Prozessionen an jene biblische Geschichte. Für die Prozessionen interessiert sich kaum noch jemand – den Feiertag nehmen aber alle gerne in Kauf.

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