Die Gemeinde Aspach hat ihr Einverständnis für den Bau eines Windparks verweigert – aus Sorge um das Trinkwasser. Das Landratsamt sieht die Sache anders und pocht auf grünes Licht.
In den vergangenen Monaten haben Sabine Welte-Hauff, die Bürgermeisterin von Aspach (Rems-Murr-Kreis) und Petra Schäftlmeier, die Leiterin des kommunalen Bauamts, tausende bedruckte Seiten gewälzt. Sie haben Schriftstücke und Gutachten durchgeackert, Kartenmaterial zu Wasserschutzgebieten und geologischen Gegebenheiten gesichtet. Der Grund: Die Amalienhöhe, ein bewaldeter Höhenzug bei Aspach, ist vom Verband Region Stuttgart als potenzielles Vorranggebiet RM-07 für Windkraftanlagen vorgeschlagen worden. Aber die Gemeinde Aspach hat ihr Einverständnis für das Bauvorhaben verweigert.
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