Die GDL kämpft um höhere Löhne – und um ihren langfristigen Einfluss bei der Bahn. Foto: Lichtgut/Julian Rettig

Der zweiten Streikwelle bei der Bahn dürfte bald eine dritte folgen. Das Tarifeinheitsgesetz erweist sich bei der Bahn als wirkungslos. Die Lösung des Konflikts liegt woanders, meint Matthias Schiermeyer.

Stuttgart - Nach dem Streik ist vor dem Streik. Es ist eher unwahrscheinlich, dass die Kampfbereitschaft von Deutscher Bahn und Lokführergewerkschaft mit dem Ende der zweiten Streikwelle am Mittwochmorgen bereits erschöpft ist. Näher liegt hingegen der Verdacht, dass GDL-Chef Claus Weselsky seine Drohungen realisiert und den Tarifkonflikt immer weiter eskaliert. Sein unausgesprochenes Motto lautet: Viel Feind – viel Ehr! Weselsky sieht sich lediglich seinen Kampftruppen verpflichtet und sonst niemandem. Außerdem hat er sich durchaus schon kompromissfähig gezeigt. Jetzt ist tatsächlich die Deutsche Bahn am Zuge.

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