Der kurdischstämmige Abwehrspieler Vouria Ghafouri (links) wurde während der Fußball-WM 2022 wegen seiner Kritik am Regime verhaftet. Foto: imago/GEPA pictures

Im Iran sind immer wieder Sportler festgenommen und hingerichtet worden. Dennoch erheben bei den aktuellen Protesten auch Boxer, Fußballer, Ringer ihre Stimme.

Der iranische Kraftsportler Mehdi Zatparvar präsentierte in sozialen Medien gern seine Muskeln und Trainingspläne. Aber zuletzt war ihm das offenbar nicht mehr so wichtig. „Wir wollen nur unsere Rechte“, schrieb der zweimalige Bodybuilding-Weltmeister in der vergangenen Woche auf Instagram. Und weiter: „Die Stimme, die seit vierzig Jahren unterdrückt wird, muss laut werden.“ Es war der letzte Post von Mehdi Zatparvar. Am Freitag ist der Sportwissenschaftler bei Protesten in der Stadt Rascht, im Nordwesten des Iran, erschossen worden. Er wurde 39 Jahre alt.

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