Wilhelma-Direktor Thomas Kölpin hat es vorgemacht, mehr als 80 Mitarbeitende folgten ihm und haben zusammen 2800 Liegestütze gemacht. Der Muskeleinsatz hat einen ernsten Hintergrund.
Mehr als 80 Mitarbeitende der Wilhelma haben sich einmal mehr ins Zeug gelegt und kräftig für den Artenschutz angestrengt – genauer für die Wildlife Ranger Challenge. Ende September findet der jährliche Wettbewerb statt, eine Fundraisingveranstaltung, bei der Rangergruppen aus ganz Afrika gegeneinander antreten. Jeder gesammelte Dollar wird vom Veranstalter verdoppelt. Auch der Wilhelma-Chef ist mit gutem Beispiel vorangegangen und hat mitgemacht. Und das alles für den guten Zweck.
Nämlich für die Arbeit der Anti-Wilderer-Einheit der Black Mambas, einer rein weiblichen Rangergruppe. Sie sei rund um den Krüger-Nationalpark in Südafrika im Einsatz, um dort Elefanten und Nashörner zu sichern, so der Wilhelma-Sprecher Birger Meierjohann.
So konnten vor kurzem alle Mitarbeitenden der Wilhelma in der Wilhelmaschule mit einer Liegestützen-Challenge einen Beitrag für die „Black Mambas“ leisten. Die Wilhelma zahlte mit Unterstützung weiterer Sponsoren für jede einzelne Liegestütze zwei Euro. Ziel war es, 500 Push-ups zu stemmen, um den „Black Mambas“ mit 1000 Euro – respektive nach Verdopplung durch die Veranstalter der Wildlife Ranger Challenge mit über 2000 Dollar – beim Schutz der Wildtiere zu helfen.
Das kraftstrotzende Ergebnis kann sich sehen lassen, denn die 80 Mitarbeitenden der Wilhelma haben innerhalb von nur zwei Stunden unglaubliche 2800 Liegestützen geleistet, wie Meierjohann berichtet. Gezählt wurden diese durch die Azubis der Wilhelma, welche die Rolle der Schiedsrichterinnen und Schiedsrichter übernommen hatten. Bei der Aktion sind 5606 Euro für die Rangerinnen in Südafrika zusammengekommen. Der Veranstalter der Wildlife Ranger Challenge in Afrika verdoppelt die Summe, sodass dank des Wilhelma-Teams über 11.000 US-Dollar für den Artenschutz zusammengekommen worden sind.
Wilhelma-Belegschaft stellt einen Rekord für die „Black Mambas“ auf
Die Wildlife Ranger Challenge in Afrika wird seit sechs Jahren abgehalten. Bislang wurden für die „Black Mambas“ nie mehr als 2000 Dollar erreicht. Durch die Muskelarbeit der Wilhelma-Mitarbeiterinnen und -Mitarbeiter wurde nun also das beste Ergebnis in der Förderer-Geschichte mobilisiert.