Die deutschen Skiflieger Andreas Wellinger (l-r), Stephan Leyhe, Karl Geiger und Pius Paschke freuen sich über die Bronzemedaille. Foto: Matthias Schrader/AP

Zum Abschluss der Skiflug-WM am Kulm können die deutschen Skispringer über Bronze jubeln - für Bundestrainer und Springer ein Schub für die kommenden Aufgaben im Weltcup.

Bad Mitterndorf - Die deutschen Skispringer wollen den Rückenwind nach Team-Bronze bei der Skiflug-WM am Kulm mit in die nächsten Wettkämpfe nehmen.

"Es war schon sehr wichtig, hier mit zwei Medaillen rauszugehen. Das gibt uns richtig Kraft für die nächste Zeit", sagte Bundestrainer Stefan Horngacher der Deutschen Presse-Agentur. "Ich glaube, dass wir jetzt mit einem guten Gefühl rausgehen und wieder mit ein bisschen mehr Lockerheit in den Weltcup rein."

Einen Tag nach Einzel-Silber für Andreas Wellinger war Bronze am Sonntag im österreichischen Bad Mitterndorf die zweite Medaille für das deutsche Team. Vor allem Pius Paschke und Karl Geiger steigerten sich im Vergleich zum Einzelwettbewerb deutlich. "Die haben heute gezeigt, dass sie nicht so weit weg sind, wie es manchmal aussieht. Die haben das Skispringen nicht verlernt. Das gibt ihnen wieder Motivation", sagte Horngacher. 

Den zuletzt formschwachen Geiger stimmte der versöhnliche Abschluss positiv: "Ich bin mal wieder ins schwerelose Gleiten gekommen. Da kann man Feeling und Emotionen auftanken", sagte der 30 Jahre alte Oberstdorfer. "Das war echt ein schöner und wichtiger Tag. Der Tag tut besser, als man vielleicht meinen möchte. An diese Punkte möchte ich anknüpfen." Die nächste Chance dazu haben er und seine Teamkollegen am Wochenende beim Heimweltcup in Willingen.