Wenn Laura Vargas Gonzalez (2. von rechts) ruft, dann strömen die Hinterweiler Mütter und Kinder ins neue Stadtteilbüro. Foto:  

Mit dem Weggang der Geschäfte ist das soziale Leben in Sindelfingens 4000-Köpfe-Stadtteil verarmt. Seit Juli will die neue Quartiersmanagerin Laura Vargas Gonzalez zusammen mit Ehrenamtlichen den Lebenspuls in die Siedlung zurückbringen.

Als die Häuser im Sindelfinger Hinterweil in den 70er-Jahren wie Pilze in die Höhe schossen, da durfte sich die Siedlung an der Gemarkungsgrenze nach Maichingen super fühlen. Als Vorzeigemodell, wenn man so will. Als Enklave mit Nahversorgung. Einen „Nanz“-Supermarkt gab’s, Bankfilialen, eine Apotheke. Sogar zwei (!) Blumenläden zierten das Ladenzentrum, eine Geschäftszeile im Zentrum des Hinterweils. Und heute, 50 Jahre später? Ist das Hinterweil ins Hintertreffen geraten. (Fast) nix mehr da, sieht man von „Ingrid’s“ Bäckereifiliale, einer Pizzeria und einem Döner-Shop mal ab. Domino-Effekt: Mit der geschäftlichen ist auch die soziale Infrastruktur flöten gegangen. Doch das soll nun eine neuinstallierte Quartiersarbeit nachhaltig ändern – in Person einer „Managerin“.

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