Bis zu 5000-mal soll ab Juni in der Sommerhofenhalle gegen Corona geimpft werden können. Foto: Stefanie Schlecht

Um bei der Impfkampagne zu unterstützen und die Impfgeschwindigkeit künftig weiter zu erhöhen, richtet die Sindelfinger Stadtverwaltung in der Sporthalle Sommerhofen eine Impfstation ein, die Hausärzten, Fachärzten und Betriebsärzten für Impfungen zur Verfügung stehen soll.

Sindelfingen - Um bei der Impfkampagne zu unterstützen und die Impfgeschwindigkeit weiter zu erhöhen, geht jetzt auch die Sindelfinger Stadtverwaltung in die Offensive. In der Sporthalle Sommerhofen wird eine Impfstation eingerichtet, die Hausärzten, Fachärzten und Betriebsärzten zur Verfügung stehen soll.

„Ich bedanke mich ganz herzlich bei den Kolleginnen und Kollegen des Amts für Feuerwehr und Bevölkerungsschutz sowie den ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern, die hier innerhalb kürzester Zeit ein Konzept entwickelt haben und insgesamt acht Impfbahnen aufbauen. Aktuell werden in der Halle alle Vorbereitungen getroffen“, sagt Oberbürgermeister Bernd Vöhringer: „Ab Juni werden größere Impfstofflieferungen für Baden-Württemberg und den Landkreis erwartet – das sind gute Nachrichten, und es muss jetzt sichergestellt werden, dass die Impfdosen auch abgerufen werden können.“

Bis zu 5000 Impfungen pro Woche

In der Sommerhofenhalle wird Ärztinnen und Ärzten eine zusätzliche Infrastruktur für Impfungen angeboten, da das Impfen im Regelbetrieb vor allem auch eine logistische Herausforderung für die Praxen sein könne. „Zum zeitlichen Aufwand kommen die räumlichen Kapazitäten, die gerade mit Blick auf die Abstandsregelungen oftmals stark eingeschränkt sind,“, sagt Rainer Just, einer der operativen Leiter des Krisenstabs. „Auf den Impfbahnen in der Sommerhofenhalle wären bei ausreichenden Impfstoffmengen circa 5000 Impfungen in der Woche möglich“, ergänzt Marc Finkbeiner, Mitarbeiter des Amts für Feuerwehr und Bevölkerungsschutz.

Wie die Stadtverwaltung berichtet, seien die Haus- und Fachärzte in Sindelfingen bereits über das Angebot informiert und hätten auch die Möglichkeit, sich vorab ein Bild von der Impfstation und den Gegebenheiten vor Ort zu machen. Die insgesamt acht Impfbahnen mit Aufklärungsstationen, Impfkabinen und Ruhebereich sollen bis Ende Mai aufgebaut sein und stehen dann zur Verfügung.

Auch in Gärtringen wird derzeit ein solches Angebot aufgebaut. Ab 1. Juni soll in der Ludwig-Uhland-Halle geimpft werden. Das Impfangebot dort gilt sowohl für Patienten der Gärtringer Hausärzte, unabhängig vom Wohnort, als auch für die weitere Gärtringer Bevölkerung.

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