Gemeinsames Schlusslied von Gemischtem Chor und Glanztönen dirigiert von Albrecht Volz (im Bild unten rechts). Foto: Marianne Breidt

Sindelfingen-Maichingen. Mit großem Erfolg ist am vergangenen Samstagabend, 31. Januar, das erste Highlight im Maichinger Veranstaltungskalender über die Bühne gegangen: Die 22. Kulturschlachtplatte der GSV-Chöre füllte die Turn- und Festhalle bis auf den letzten Platz. Bereits Tage zuvor ausverkauft, genossen die 210 Gäste nicht nur die traditionelle kulinarische Schlachtplatte, sondern auch ein abwechslungsreiches kulturelles Programm. Locker und charmant führten Marianne Breidt und Madeleine Aberle durch den Abend.

Einen schwungvollen Auftakt gestaltete der Frauenchor Glanztöne unter der Leitung von Ulrike Dehnen. Mit bekannten Hits wie „Ich war noch niemals in New York“, „I Will Follow Him“ aus dem Kinoerfolg „Sister Act“, „Everything“ (Michael Bublé), „Happy“ und dem Partykracher „Wackelkontakt“ sprang der Funke schnell auf das Publikum über. Für einen besonderen Gag sorgten beim letzten Lied bunt blinkende Haarkränze der Sängerinnen. Begleitet wurde der Chor von Michael Hajek am Klavier, Albrecht Volz am Schlagzeug und Stefan Reuter an der E-Gitarre.

Passend zur Wahl des Akkordeons als Instrument des Jahres 2026 folgte ein musikalisches Highlight: Der 16-jährige ukrainische Oleksii Baturin präsentierte virtuos sein Bajan, das osteuropäische Knopfakkordeon. Mit atemberaubender Geschwindigkeit und Präzision ließ er ohne Notenblätter seine Finger über die Knöpfe tanzen und beeindruckte mit Stücken wie „Schneesturm“ (J. Gagrilov) und dem „Rumänischen Frühlingstanz“ (G. Dynicu). Kein Wunder, dass er sich im letzten Jahr für den Bundeswettbewerb "Jugend musiziert" qualifizierte und eine Auszeichnung erhielt.

Für ausgelassene Heiterkeit sorgte anschließend die Kabarettistin Sabine Schief, die mit schwäbisch geprägtem Wortwitz den Saal zum Lachen brachte. Als „Tante Hildegard mit ihrem Fiffi“ erklärte sie gestenreich die fachmännische Entsorgung von Hundehinterlassenschaften– nicht ohne diskret nachzufragen, ob alle fertig mit dem Essen seien- mit der warnenden Pointe: „Wenn’s sich kalt anfühlt, isch’s koi Häufle, sondern a Nacktschnegge!“ Auch ihre humoristischen Gesangseinlagen wie „Mauldascha, Mauldascha, koine Ravioli!“ oder „Älles, älles, i dät für di älles!“ (letzere melodisch angelehnt an Carpendale's Hit "Tür an Tür mit Alice") animierten das Publikum zum lautstarken Mitsingen.

Elegant, fließende Übergänge und zugleich kraftvoll sportlich präsentierte sich ein Tanzensemble der Musikschule Renningen unter der Leitung von Tanzpädagogin Vanessa Haiter. Die drei 16-jährigen Mädchen Annika, Laura und Ilayda zeigten erstmals außerhalb der Musikschule eine eigens für die kleinere Bühne angepasste moderne Choreografie und wurden mit großem Applaus belohnt.

Den musikalischen Schlusspunkt setzte der Gemischte Chor unter der Leitung von Albrecht Volz. Mit den Liedern „Bitte lächeln“, „Wäre das nicht wunderschön“ und dem Gospelklassiker „This Little Light of Mine“ überzeugte der Chor mit harmonischem, ausgewogenem Klang. Gemeinsam mit den Glanztönen verabschiedeten sich die Sängerinnen und Sänger schließlich mit „Amazing Grace“ vom begeisterten Publikum.

Ein herzlicher Dank gilt allen Mitwirkenden, Helferinnen und Helfern und ganz besonders dem treuen Maichinger Publikum, das diesen Abend einmal mehr zu einem besonderen Erlebnis gemacht hat.

Wer bei dem Chören des GSV Maichingen mitsingen möchte, findet alle Informationen auf unserer Homepage:

www.gsv-maichingen.de/abteilungen/die choere/

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