Shaline Wassermann ist als Betreiberin einer Online-Hebammenpraxis vom Fach – und vor kurzem selbst Mutter geworden. Foto: Rona Neff/Gluecksmomente Fotografie

Eine Schwangerschaft ist für die Familien eine spannende Reise. Doch in Coronazeiten ist dabei nichts wie sonst. Hebammen geben Kurse virtuell, Partner dürfen Krankenhäuser nur stundenweise betreten und die Sorgen der Betroffenen sind groß.

Stuttgart - Es sind die vielleicht einsamsten Tage ihres Lebens. Drei Kinder hat die junge Frau aus dem Kreis Göppingen schon zur Welt gebracht, doch beim vierten ist alles anders. Ende Dezember ist das, mitten in der zweiten Coronawelle. Vormittags setzen die Wehen ein, ihr Mann bringt sie ins Krankenhaus – und wird wieder heimgeschickt. Nur drei Stunden Anwesenheit im Kreißsaal sind erlaubt. Als es nachts endlich soweit ist, wird er angerufen – und erlebt gerade noch die letzten fünf Minuten der Geburt mit. Danach muss er wieder gehen – und darf erst drei Tage später zum Abholen wiederkommen. Auch die Geschwisterkinder bleiben draußen. „Das war schlecht für die Familie und für mich“, sagt die junge Frau.

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