Eine Frau lässt sich in Ludwigsburger schnelltesten – seit die Corona-Tests kostenpflichtig sind, haben die Teststellen nicht mehr viel zu tun, hohe Inzidenz hin oder her. Foto: Werner Kuhnle

Der Andrang an den Schnellteststellen hat im Juli deutlich nachgelassen. Das soll so sein, der Bund will sparen. Aber ist das auch gut? Zu Besuch bei einer Teststation in Ludwigsburg.

Die Dame, die sich am Ratskellerpavillon in Ludwigsburg ein langes Wattestäbchen in die Nase schieben lässt, könnte lügen. Sie könnte sagen: „Ich besuche meinen Mann im Krankenhaus.“ Dann wäre der Schnelltest für sie kostenlos. Aber die Frau, die in Wahrheit wegen ihrer roten Corona-App vorstellig wird, ist ehrlich – und zahlt 3 Euro für den Test. „Das ist okay“, sagt die Dame, „sonst kostet das den Staat so viel Geld.“ Karl Lauterbach (SPD), so viel dürfte klar sein, hätte seine Freude an der Dame.

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