Die Einbrecher im Herrenberger Schickhardt-Gymnasium kamen wie hier im Symbolbild über die Fenster. Foto: dpa/Daniel Bockwoldt

In das Gymnasium im Schulzentrum Längenholz wurde zweimal eingestiegen, wenig später erfolgte dann ein weiterer Versuch. Die Polizei ermittelt.

Eingeschlagene Fenster, Diebstahl und wohl mehrere Tausend Euro Schaden: Nach zwei Einbrüchen in eine Herrenberger Schule Ende April und einem Einbruchsversuch Anfang Mai dauern die Ermittlungen der Polizei nach wie vor an.

Wie sie auf Nachfrage unserer Zeitung mitteilt, handelt es sich bei der dreimal betroffenen Bildungseinrichtung um das Schickhardt-Gymnasium. Das liegt im Südosten Herrenbergs und ist Teil des Schulzentrums Längenholz. Die Schulleitung wollte sich auf eine Anfrage unserer Zeitung nicht zu den drei Vorfällen äußern.

Tatverdächtige für die dortigen Vorfälle gibt es noch nicht, wie Yvonne Schächtele vom Polizeipräsidium Ludwigsburg, das auch für den Kreis Böblingen zuständig ist, mitteilt. Auch wie viele Einbrecher sich an den Fenstern am Lehrerzimmer zu schaffen machten und warum sie beim dritten Mal ihren Versuch abgebrochen haben, ist nach Angaben der Sprecherin unklar. Dasselbe gilt bei den sich ähnelnden Taten für das Motiv des oder der unbekannten Täter.

Zwölf Einbrüche und Einbruchsversuche in Schulen 2024

Zunächst war laut der Polizei in der Nacht zum 26. April durch ein eingeschlagenes Fenster in das Lehrerzimmer der Schule eingebrochen worden. Dort wurde Mobiliar durchsucht.

Ob etwas entwendet wurde, ist nicht bekannt – im Gegensatz zur Tat zwischen dem 28. und 29. April. Der Zutritt erfolgte nach Polizeiangaben auf identische Weise, diesmal wurden allerdings sämtliche unverschlossenen Schränke durchsucht und aufgefundene Geldkassetten geleert. „Beim Diebesgut handelt es sich gemäß den derzeitigen Erkenntnissen um Bargeld“, teilt Schächtele mit, die in Bezug auf die Einbrüche auch erklärt: „Zu Vandalismus im klassischen Sinne kam es nicht.“ Der gescheiterte Versuch ereignete sich dann zwischen dem Abend des 2. Mai und dem Morgen des 3. Mai.

Hinweise auf Zusammenhänge mit gleichgearteten Taten gibt es laut der Sprecherin bislang keine. Im Jahre 2024 registrierte das Polizeipräsidium Ludwigsburg im Kreis Böblingen bislang zwölf versuchte und vollendete Einbrüche in Schulen.