Beim Rettungsdienst geht es oft um Sekunden – doch die Mitarbeiter sind überlastet, es fehlt an Personal. Foto: dpa/Arno Burgi

Die Personallücken bei den Rettern werden kaum kleiner. Die Grünen fordern Verbesserungen bei den Arbeitsbedingungen und mehr Rechtssicherheit.

Stuttgart - In Baden-Württemberg fehlen nach wie vor zahlreiche Rettungskräfte. Das geht aus der Antwort des Innenministeriums auf eine Anfrage der Grünen im Landtag hervor, die unserer Zeitung vorliegt. Die Fraktion wollte wissen, wie die Arbeitsbedingungen für die neuen Notfallsanitäter sind, die seit einigen Jahren die bisherigen Rettungsassistenten nach und nach ersetzen. Das Ministerium teilt jetzt mit, man erfasse zwar weder die Zahl der Mitarbeiter bei den Rettungskräften noch die Zahl der offenen Stellen. Jedoch: „Nach Auskunft der Leistungsträger sind im Rettungsdienst Baden-Württemberg momentan rund 300 Notfallsanitäter-Stellen unbesetzt.“ Ende vergangenen Jahres gab es im Land 3575 Notfallsanitäter und Notfallsanitäterinnen bei den mit Abstand größten Akteuren DRK, bei Maltesern und Arbeiter-Samariter-Bund. Zahlen der Johanniter-Unfall-Hilfe waren nicht vorhanden. Dementsprechend klafft beim Rettungsdienst personell eine erhebliche Lücke.

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