In China entscheidet oft das Geld der Eltern über die Bildung der Kinder. Foto: AFP/J. Eisele

Chinas Behörden zerschlagen den kommerziellen Nachhilfesektor. Dahinter steckt Kalkül – aber nimmt der Leistungsdruck dadurch ab?

Peking - Wenn Chinas Aufsichtsbehörden eine Branche ins Visier nehmen, regulieren sie meist mit dem sprichwörtlichen Vorschlaghammer: Nach Fintech-Firmen und Online-Fahrdienstvermittlern trifft es nun den boomenden Nachhilfemarkt. Experten sprechen von einer regelrechten „Hinrichtung“ des Wirtschaftszweigs. Am Sonntag publizierten Chinas Staatsmedien die neuen Regeln: Demnach ist künftig Nachhilfe für Schüler während Ferien und Wochenenden grundsätzlich verboten. Vor allem aber dürfen Anbieter mit außerschulischer Bildung kein Geschäft mehr machen. Sämtliche Konzerne müssen sich also nun als gemeinnützig registrieren lassen. Zudem dürfen sie generell kein Kapital mehr an den Börsen erhalten.

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