Im Leonberger Rathaus kehrt keine Ruhe ein. Foto: /Simon Granville

Der Streit um die Wahl der ehrenamtlichen Bürgermeister ist bezeichnend für die politische Lage in der Stadt, meint unser Leonberger Redaktionsleiter Thomas K. Slotwinski.

Kurz vor dem Pfingstfest ist die politische Lage in der Leonberger Kommunalpolitik keineswegs entspannter als vor Ostern oder vor Weihnachten. Im Gegenteil: Mit der langen Krankschreibung des Oberbürgermeisters hat sich die Führungskrise im Rathaus eher noch verstärkt. Jetzt ist es am Baubürgermeister, eine große Verwaltung mit rund 1000 Beschäftigten zu führen.