Die Vorstellung des Models Sion der Münchner Autobauer Sono Motors stieß Anfang 2020 auf großes Interesse. Foto: Sono Motors

Die 2016 in München gegründete Firma Sono Motors hofft auf den Sprung an die US-Börse Nasdaq. Ob der gelingt, hängt auch von der Zukunft einer Evergrande-Tochter ab.

München - Als den Versuch einer Flucht nach vorne könnte men es sehen. Denn der 2016 gegründete Münchner Elektroautopionier Sono Motors will in einer ungewissen Situation an die US-Technologiebörse Nasdaq. Man habe bei der US-Börsenaufsicht SEC dazu ein Registrierungsformular eingereicht, erklärten die Entwickler des mit Solarzellen bestückten Stromers Sion. Weder die Anzahl angebotener Aktien noch deren Preis seien aber bestimmt worden. Es könne auch nicht gewährleistet werden, ob und wann das Angebot abgeschlossen werde oder ob es tatsächlich erfolge. Diese Formulierung dürfte mehr als ein bei solchen Gelegenheiten üblicher Vorbehalt sein. Sono hat in seiner kurzen Geschichte schon existenzbedrohende Episoden überstanden, steht aber nun vor einer in seiner potenziellen Bedrohlichkeit kaum einschätzbaren Lage.

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