Das Festspielhaus Baden-Baden Foto: dpa/Uli Deck

Alles anders in Baden-Baden: Aufgrund der Pandemie sollen dieses Jahr nur Mini-Osterfestspiele stattfinden – im Mai. Wird 2022 alles besser? Der Kartenvorverkauf für nächstes Jahr beginnt schon jetzt.

Baden-Baden - Nach der coronabedingten Verschiebung der Baden-Badener Osterfestspiele in diesem Jahr startet an diesem Donnerstag der Vorverkauf für die Ausgabe 2022 – mit mehr als einem Jahr Vorlauf. Auf dem Programm vom 9. bis 18. April 2022 stehen die Opern „Pique Dame“ als Neuinszenierung von Moshe Leiser und Patrice Caurier sowie die konzertant aufgeführte Oper „Jolanthe“ von Peter Tschaikowsky. Die Berliner Philharmoniker um Chefdirigent Kirill Petrenko sollen Werke des Komponisten Igor Strawinsky erklingen lassen, darunter „Le sacre du printemps“, „Petruschka“ und „Der Feuervogel“. Mit Asmik Grigorian, Anna Netrebko und Sonya Yoncheva sollen drei gefragte Sopranistinnen mit von der Partie sein.

Ostern erst im Mai

Vergangene Woche hatte das Festspielhaus bekannt gegeben, dass die eigentlich für Ende März/Anfang April geplanten Osterfestspiele dieses Jahr vom 6. bis 9. Mai mit verkürztem Programm nachgeholt werden sollen. „Wir haben dieses Jahr daher alles in Bewegung gesetzt – fast Berge versetzt – , um 2021 eine Oper in Baden-Baden spielen zu können“, erklärte Kirill Petrenko dazu. „Dafür dehnen wir sogar den Kalender und verschieben Ostern in den Mai.“

Nichtsdestotrotz stehen alle Pläne hierzu unter Vorbehalt der dann gültigen Corona-Regeln. Der Vorverkauf für die diesjährigen Konzerte soll am 9. April 2021 beginnen. Über die Osterfeiertage vom 1. bis 5. April setzt das Festspielhaus sein kostenloses Live-Streaming-Festival „Hausfestspiel“ im Internet fort.

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