Adidas verteidigt das Outfit der deutschen Sportlerinnen und Sportler. Foto: WITTERS/JohannaLundberg

Die Trikots der deutschen Athletinnen und Athleten bei der Eröffnungsveranstaltung der Olympischen Spiele haben für Spott im Netz gesorgt – und bei einigen Sportlern.

Tokio - Mintgrün, eigenwillige Weste und neonfarbene Schuhe: Die deutschen Basketballer sind vom Olympia-Outfit des „Teams D“ anscheinend wenig begeistert. Sowohl Maodo Lo als auch Niels Giffey jedenfalls lästerten in ihren Instagram-Storys vor der Eröffnungsfeier der Sommerspiele in Tokio über das Design des Ausrüsters adidas.

„Yeeeooo, wer ist verantwortlich für dieses Outfit“, schrieb Lo, er verlinkte den Sportartikelhersteller und das Team Deutschland. Allerdings werde er es in angemessener Lässigkeit tragen. Sein Mitspieler Giffey bei Alba Berlin schrieb: „Wer denkt sich das aus?“ Er stellte seinen Followern zur Wahl, ob es eher zu einer Technoparty oder zur Olympia-Eröffnungsfeier gehe.

Das Outfit sorgte auch im Internet für hämische Tweets.

Der Sportartikelhersteller Adidas hat die Einlauf-Bekleidung gegen Kritik verteidigt. „Die Bekleidung für die Olympischen- und Paralympischen Spiele in Tokio wurde bereits Anfang Mai vorgestellt und hat sehr viel positive Rückmeldung erhalten“, sagte ein Firmensprecher am Freitag der dpa.

Die Kollektion sei in enger Abstimmung mit der Athletenkommission des Deutschen Olympischen Sportbundes entwickelt worden. „Die Einbindung der Sportlerinnen und Sportler ist uns sehr wichtig und war zu jedem Zeitpunkt des Designprozesses gewährleistet“, sagte der Adidas-Sprecher.

Hat Ihnen der Artikel gefallen? Jetzt teilen: