Die Flammen griffen auch auf ein angrenzendes Haus über (Symbolbild). Foto: picture alliance/dpa/Monika Skolimowska

Im oberfränkischen Kirchenlamitz brennt ein Reitstall, ein Mitarbeiter wird verletzt. Die Polizei prüft einen Zusammenhang mit zwei weiteren Bränden in der Umgebung.

Beim Brand eines Reitstalls in Oberfranken ist ein Mitarbeiter verletzt worden. Alle Pferde seien aus dem Stall in Kirchenlamitz (Landkreis Wunsiedel) gerettet worden, sagte ein Polizeisprecher. Der Schaden lag ersten Schätzungen zufolge im sechsstelligen Bereich. Die Flammen griffen auch auf ein angrenzendes Haus über. Zahlreiche Feuerwehrleute waren im Einsatz, um das Feuer zu löschen und die Tiere aus dem Stall zu befreien. Der verletzte Mitarbeiter kam in ein Krankenhaus.

Polizei prüft Zusammenhang mit zwei weiteren Bränden

Die Brandursache war zunächst unklar. Wie ein Polizeisprecher sagte, prüft die Kriminalpolizei Hof einen möglichen Zusammenhang des Feuers in dem Reitstall mit zwei weiteren Bränden in der näheren Umgebung. Die Prüfung erfolge in solchen Fällen rein routinemäßig, erklärte der Sprecher. Bereits am Montagvormittag war laut der Ermittler in Rehau (Landkreis Hof) ein Vereinsheim in Flammen aufgegangen. Die Holzhütte sei vollständig ausgebrannt, hieß es. Verletzt wurde nach Polizeiangaben niemand.

Am Montagabend meldeten Zeugen, dass in Weißdorf (Landkreis Hof) ein Schuppen brannte. Die Flammen griffen nach Angaben der Ermittler auf eine angrenzende Scheune über. Die Bewohner des Hauses, zu dem Schuppen und Scheune gehörten, hätten sich rechtzeitig in Sicherheit gebracht, hieß es. Die stark beschädigte Scheune musste nach den Löscharbeiten abgerissen werden.