Seit September 2020 geschlossen: Der Gärtringer Schlachthof wartet auf eine bessere Zukunft. Foto: Stefanie Schlecht

Fast zwei Jahre ist es her, dass Bilder von brutalen Tiermisshandlungen im Gärtringer Schlachthof zu dessen Schließung geführt haben. Nun hat der Kreistag den Neustart gebilligt.

Im September 2020 zog Landrat Roland Bernhard die Reißleine. Zu brutal waren die Bilder, die aus dem Gärtringer Schlachthof an die Öffentlichkeit gelangt waren. Tierschutzaktivisten hatten heimlich gefilmt, was auch für hart gesottene Zeitgenossen nur schwer erträglich war: Tiere, die mit Elektroschocks malträtiert werden; denen Mitarbeiter Stangen in den After stecken, damit sie den viel zu steilen Weg zur Schlachtbank gehen; die nur unzureichend betäubt sind. Zustände, die im Gärtringer Industriegebiet wohl seit Jahren an der Tagesordnung waren. Der Landrat handelte rasch und machte dem üblen Treiben nur wenige Tage nach dem Auftauchen der Videos ein Ende. Seither ruht der Betrieb.

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