Renate Reinsve und Inga Ibsdotter Lilleaas als Schwestern in dem Film „Sentimental Value“ Foto: dpa/Kasper Tuxen Andersen

Der norwegische Regisseur Joachim Trier erzählt in seinem neuen Film „Sentimental Value“ von einer komplizierten Familie. Das ist reif für einen Oscar.

Was ist schon ein Haus? Wände, ein Dach, ein paar Fenster und Türen. In Joachim Triers Familiendrama „Sentimental Value“ ist die im Film zentrale Villa am Stadtrand von Oslo eine stumme Zeugin von Geschichte, ein lebendiger, allwissender Organismus. Ohne das Haus mit seinem sentimentalen Wert für die Generationen seiner Bewohner wäre Triers Film um eine entscheidende Bedeutungsebene ärmer. Dass der Titel nicht seinen Figuren, sondern deren emotionaler Heimat gilt, ist also nur konsequent.

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