Mads Mikkelsen in „Der Rausch“ Foto: Henrik Ohsten

Vier Lehrer wollen der Tristesse entfliehen, indem sie ganztägig Alkohol trinken in Thomas Vinterbergs oscarprämiertem Drama mit einem schillernden Mads Mikkelsen.

Stuttgart - „Findest du, ich bin langweilig geworden?“, fragt der Lehrer Martin (Mads Mikkelsen) seine Frau, doch die hört gar nicht zu, weil sie auf dem Sprung ist – und es sich schon abgewöhnt hat, ihm zuzuhören. Was auch eine Antwort auf seine Frage ist. Seine Schüler haben Martin bereits bescheinigt, dass sie aus seinem uninspirierten Unterricht rein gar nichts mitnehmen. Bald stellt Martin fest, dass drei seiner Kollegen in einer ähnlichen Krise stecken, die mit der Lebensmitte, festgefahrenen Strukturen und männlicher Verlorenheit zu tun hat. Sie beschließen, ihr tristes Dasein durch ganztägigen Alkoholkonsum aufzuhellen. Dabei folgen sie dem norwegischen Psychiater Finn Skårderud, der glaubt, der natürliche menschliche Alkoholspiegel sei zu niedrig, und führen akribisch Buch über den Konsum.

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