Sie kennen sich seit Jahrzehnten: Wolf Hockenjos und die Weißtanne am Abstieg zum Wildsee. Foto: / Thomas Faltin

Wolf Hockenjos war Förster, Autor und Skipionier und ist im Schwarzwald bekannt wie ein bunter Hund. Auch mit 81 Jahren kann er von seiner Leidenschaft, dem Wald, nicht lassen. Jetzt hat er einer Tanne im Nationalpark ein Denkmal gesetzt.

Baiersbronn - Der Abstieg ist mühselig: Steil führt der Weg vom quirligen Ruhestein mit dem neuen Zentrum des Nationalparks hinab zum einsamen Wildsee, mehrfach muss man sich über große Blöcke aus Buntsandstein hinabtasten, oft ist der Pfad abschüssig oder von Steinen übersät. Tiefer ins Herz des Schwarzwalds kann man kaum gelangen. Hier befindet man sich im ältesten Bannwald Baden-Württembergs, still liegt der Karsee in unergründlicher Tiefe da, und niemanden würde es wundern, wenn plötzlich der Schatzhauser, der Waldgeist aus Wilhelm Hauffs Erzählung „Das kalte Herz“, hinter einer Tanne hervortreten und dem Wanderer, so er denn rechtgläubig wäre, drei Wünsche gewähren würde.

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