Der Stürmer hat vor den Länderspielen in der WM-Qualifikation kurze Einblicke in seine ersten England-Erfahrung gewährt – und diese sind durchaus schmerzhaft gewesen.
Für Nick Woltemade läuft es in England gut und er ist mit reichlich Selbstvertrauen zur deutschen Fußball-Nationalmannschaft angereist. Dennoch musste sich der Stürmer auf der Insel gewaltig umstellen, wie er auf der Pressekonferenz vor dem WM-Qualifikationsspiel an diesem Freitag (20.45 Uhr/RTL) in Luxemburg bekannte. „Ich hatte im ersten Spiel relativ früh schon Krämpfe“, sagte der 23-Jährige, der kurz vor dem Ende der Sommer-Transferzeit vom VfB Stuttgart zu Newcastle United gewechselt war.
In der Premier League hat Woltemade nun bereits vier Tore in acht Einsätzen für seinen neuen Club erzielt und auch in der Champions League einmal getroffen. Die Fans der Magpies haben den fast zwei Meter langen Angreifer, der zunächst 85 Millionen Euro an Ablöse gekostet hat, schnell in ihr Herz geschlossen. Und für die Nationalmannschaft war Woltemade nach anfänglichen Schwierigkeiten zuletzt beim 1:0-Sieg in Nordirland ebenfalls schon erfolgreich. „Mit Toren kann er hier in Luxemburg und auch am Montag gegen die Slowakei gerne weitermachen“, sagte der Bundestrainer Julian Nagelsmann, der dem Stürmer eine starke Entwicklung bescheinigt.
Für Woltemade hat sein Spiel im Vergleich zu seiner Zeit beim VfB vor allem an Intensität gewonnen. „In den Spielen geht es körperlicher zu und vor allem mein Anlaufen der Gegner ist effizienter geworden. Denn darauf wird in England sehr viel Wert gelegt“, erklärte der gebürtige Bremer, „da habe ich bisher am meisten mitgenommen.“