Elektriker Daniel Auch überprüft regelmäßig das mit Diesel betriebene Notstromaggregat. Foto: Eibner-Pressefoto/Oliver Schmidt

Wenn Strom, Gas und Wasser fehlen, kommt vieles zum Stillstand. Die Versorgung auch bei Engpässen aufrecht zu erhalten, hat für das Klinikum Priorität. In Sachen Strom ist das Haus zwar gut aufgestellt, bei der Gasversorgung gibt es jedoch keinen Plan B.

Es piept und surrt auf der Intensivstation im Klinikum Böblingen. Zahlreiche Monitore überwachen die Körperfunktionen des Patienten und elektrische Spritzenpumpen verabreichen Medikamente. In der Radiologie durchleuchtet der Magnetresonanztomograph Patienten und verbraucht dabei fast 35 Mal so viel Strom wie ein Vierpersonenhaushalt pro Jahr. Eine Etage tiefer wäscht ein Pfleger einen Patienten mit lauwarmem Wasser und versorgt seine Wunde, jedes Instrument wird danach bei bis zu 120 Grad entkeimt. Für all das ist Strom, Wasser und Gas nötig – drei Ressourcen, deren Verfügbarkeit lange nicht in Frage gestellt wurde.

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