Borneo-Zwergelefanten sind vom Aussterben bedroht. Foto: imago/imagebroker/imageBROKER/SeaTops

2019 hat ein Indonesier einen seltenen Borneo-Elefanten mit zahlreichen Schüssen getötet, um sich die Stoßzähne zu sichern. Nun wurde er verurteilt.

Kota Kinabalu - In Malaysia ist ein Mann wegen der Tötung eines seltenen Elefanten zu vier Jahren Gefängnis verurteilt worden. Der 46-jährige Indonesier soll 2019 im Bundesstaat Sabah auf der Insel Borneo einen Borneo-Zwergelefanten erschossen haben, um die Stoßzähne abzutrennen, berichtete die malaysische Zeitung „The Star“ am Donnerstag unter Berufung auf das Gericht. Die Dickhäuter sind eine Unterart des Asiatischen Elefanten und werden auf der Roten Liste für gefährdete Arten als vom Aussterben bedroht eingestuft.

Der getötete Borneo-Elefant war vor zwei Jahren in der Nähe eines Flusses gefunden worden. Der Täter soll 30 Mal auf ihn geschossen haben und war im Oktober 2019 festgenommen worden. Er hatte zugegeben, sich „Körperteile eines vollständig geschützten Tieres“ angeeignet zu haben. Die Zeit der Untersuchungshaft wird auf die Gefängnisstrafe angerechnet.

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