In „Zsömle ist weg“ erzählt der ungarische Literaturnobelpreisträger von einem bunten Trüppchen Monarchisten, das einen bewaffneten Aufstand plant.
Das Komische hat zwei Ausprägungen. Die eine tendiert zum Seltsamen, die andere reizt zum Lachen. Zwischen beiden verläuft der Erzählstrom des neuen Romans „Zsömle ist weg“ von László Krasznahorkai. Man kennt in der Literatur alle Arten von Strommetaphern. Mal schwimmt unser Bewusstsein an uns vorbei, mal wird man vom Sog des Geschehens mitgerissen, dann wieder ist es der breite epische Fluss, der einen trägt.
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