Einige Leichtathleten des VfL Sindelfingen begaben sich nach Ulm, um bei den württembergischen Mehrkampfmeisterschaften dabei zu sein. Eine junge Sportlerin überragte die Konkurrenz.
Zum Abschluss der Hallensaison ermittelten die Leichtathletik-Mehrkämpfer ihre württembergischen Hallenmeister. Auch eine Delegation des VfL Sindelfingen mischte in Ulm mit, sowohl Erwachsene als auch Jugendliche.
Eine klare Sache waren die Titelkämpfe für Anni Marcard. Sie überragte alle 38 anderen W14-Mädchen deutlich. Im Fünfkampf war sie in drei Disziplinen jeweils die Beste und stand am Ende uneinholbar mit 2703 Punkten ganz oben auf dem Podium. Mit 5,56 Metern im Weit- und 1,64 Metern im Hochsprung sammelte sie wichtige Zähler. Dass die 2:49,60 Minuten im abschließenden 800-Meter-Lauf dann nur die zwölftbeste Zeit waren, konnte den Gesamterfolg nicht gefährden.
VfL Sindelfingen ist auch in der Teamwertung vorne dabei
Bei den W15-Mädels belegte Amelie Knoll den 18. Rang, Leonie Stöhr kam auf Platz 14. In der Mannschaftswertung der weiblichen U16 holten sich die beiden gemeinsam mit Anni Marcard 7194 Punkte und damit die Silbermedaille für den VfL.
Julian Fauser versuchte sich im M15-Siebenkampf. Mit ordentlichen Einzelleistungen sicherte er sich den 14. Platz im großen Feld dieser Altersklasse. Erwähnenswert sind seine 8,18 Sekunden über die 60 Meter und die 2,40 Meter im Stabhochsprung.
Niklas Eßlinger vom VfL Sindelfingen ist im Siebenkampf eine Bank
Im Siebenkampf der Aktiven war Niklas Eßlinger wieder eine Bank und in jeder Disziplin vorne mit dabei. Nach starken 7,23 Sekunden über 60 Meter und 4,10 Metern im Stabhochsprung belegte er in der Endabrechnung mit 4909 Punkten den Bronzerang.
Er lag damit nur einen Platz vor Kai Michalek, der auf 4754 Zähler kam und seine stärksten Disziplinen im 60-Meter-Hürdenlauf (8,45 Sekunden) und im Stabhochsprung (4,00 Meter) hatte. Julian Graubner lieferte einen passablen Wettkampf ab und sammelte so 4058 Punkte.
Trio des VfL Sindelfingen gewinnt in der Mannschaftswertung Silber
Das Sindelfinger Trio musste sich in der Mannschaftswertung nur knapp geschlagen geben. Lediglich 60 Pünktchen lagen zwischen der ergatterten Silbermedaille und Gold.