Die Kandidatenliste neu aufstellen zu lassen, wäre teuer. Foto: dpa/Jonas Walzberg

In der Lebenslauf-Affäre steht die AfD aktuell mehr als unglaubwürdig da. Die Parteispitze riskiert Ärger an der Basis. Sie kann es sich offenbar erlauben, meint unsere Hauptstadtkorrespondentin Rebekka Wiese.

Mit Spottnamen war die AfD noch nie zimperlich. Im Wahlkampf vor zwei Jahren zum Beispiel, als bekannt wurde, dass die damalige Grünen-Kanzlerkandidatin Annalena Baerbock unpräzise Angaben zu ihrem Studium gemacht hatte. „Grüne Schummel-Liese schon wieder erwischt“, schrieb die Partei damals in einem Facebook-Post.