Jan Kummer: Kreativer Kopf aus Chemnitz. Foto: Kummer/KUmmer

„Worscht aus Chemnitz“ mit Jan Kummer gibt’s am Samstag, 10. Juli, bei einem Kunstvesper im Deutschen Fleischermuseum in Böblingen. Der ostdeutsche Künstler ist eine spannende Persönlichkeit – und das nicht nur, weil seine Kinder bei den Bands Kraftlub und Blond mitspielen.

Böblingen - Unter dem Motto „Worscht aus Chemnitz“ findet am Samstag, 10. Juli, ein Kunschtvesper mit Jan Kummer und Gästen im Deutschen Fleischermuseum Böblingen statt. Der ostdeutsche Künstler ist eine spannende Persönlichkeit – und das nicht nur, weil seine Kinder allesamt in bekannten deutschen Bands mitspielen: die Söhne Felix und Till bei Kraftklub, die Töchter Nina und Lotta bei Blond.

Jan Kummer "Krustenbraten" interpretiert von Beate Düber from Deutsches Fleischermuseum on Vimeo.

Seit November 2020 wartet im zweiten Stock des Deutschen Fleischermuseums die Ausstellung „Fleisch aus Chemnitz“ des Künstlers Jan Kummer ungeduldig auf Publikum. „Die Tür war viel zu lange verschlossen und alle Kunstwerke installiert und gehängt, doch aus den allzu gut bekannten Gründen durfte niemand rein“, bedauert Christian Baudisch. Umso mehr freut sich der Leiter des Kunst- und Handwerkmuseums auf dem Marktplatz, dass er nun endlich wieder seine Türen für Publikum öffnen darf.

Künstler kommt persönlich nach Böblingen

In seiner Ausstellung zeigt Jan Kummer großformatige und kleine Hinterglasmalereien sowie Skulpturen aus gefundenen und umfunktionierten Materialien. Mit seiner kreativen und durchaus politischen Auseinandersetzung mit dem Thema Ernährung passt der Künstler natürlich sehr gut ins Fleischermuseum.

Wer sich auf Kummers Kunst einlassen und den Chemnitzer dabei persönlich kennenlernen will, hat dazu am Samstag, 10. Juli, die Gelegenheit. Jan Kummer kommt persönlich nach Böblingen, bringt Gäste und dazu noch etwa zu Essen und Trinken mit. Um 13.30 und 15.30 Uhr führt Kummers Frau, die Kunstvermittlerin Beate Düber, durch die Ausstellung.

Gegen eine freiwillige Spende an Chemnitzer Kulturschaffende erhalten alle, die hungrig sind, eine Vespertüte mit „Worscht aus Chemnitz“ für die Stärkung vor oder nach dem Museumsbesuch.

Da die Besucherzahl aktuell auf 20 Personen begrenzt ist, wird unter der Mail-Adresse fleischermuseum@boeblingen.de um Anmeldung gebeten.

Hat Ihnen der Artikel gefallen? Jetzt teilen: