Der Herrenberger Fruchtkasten ist ein Ort der Geschichte, Kunst und Begegnung. Foto: Andreas Sporn

Die Stadt Herrenberg will ihren Kulturort stärken. Deshalb macht sie sich nun an die Gründung eines Fördervereins. Den Auftakt bildet ein Informationsabend am 11. Dezember.

Der Fruchtkasten ist eine der prägendsten Kulturstätten in Herrenberg. Ein Ort, an dem Geschichte, Kunst und Begegnung zusammenkommen sollen. Damit sich dieser Kultur- und Begegnungsort noch stärker in der Bürgerschaft verankert und von der gesamten Stadtgesellschaft bereichert wird, soll nun ein Förderverein ins Leben gerufen werden.

Vernetzung ist Vereinszweck

Bevor die offizielle Gründungsversammlung stattfindet, lädt die Stadt alle interessierten Bürgerinnen und Bürger zu einem Informationsabend am Donnerstag, 11. Dezember, von 19 bis 20.30 Uhr in den Ratssaal des Rathauses, Marktplatz 5, ein. Eine Anmeldung ist erwünscht per Mail an j.bachert-lopez@herrenberg.de, spontane Gäste sind jedoch ebenso willkommen.

Der Abend bietet Gelegenheit, die Idee des geplanten Vereins kennenzulernen, Fragen zu stellen, Anregungen einzubringen und miteinander ins Gespräch zu kommen. Der Förderverein soll künftig eine zentrale Rolle bei der ideellen und finanziellen Unterstützung des Fruchtkastens spielen. So soll der Verein künftig der Vernetzung von Bürgern, Institutionen, Vereinen, Firmen und dem Kulturmanagement dienen. Ein weiterer Zweck ist die Unterstützung bei der öffentlichen Wahrnehmung des Fruchtkastens als kultureller Mittelpunkt. Ziel ist schließlich auch die Mobilisierung finanzieller Mittel durch Mitgliedsbeiträge, Spenden und Aktionen.

Kreativer Input ist erwünscht

Darüber hinaus soll der Verein das Museum als kreativer und verlässlicher Partner begleiten – etwa im Bereich neuer Programme, Vermittlungsangebote, Workshops, Ausstellungen oder Restaurierungsprojekte.

Nach Jahrzehnten des Dornröschenschlafs wird der Fruchtkasten derzeit für mehr als 19 Millionen Euro zu einem multifunktionalen Kulturhaus umgebaut. Außer Ausstellungs- und Veranstaltungsräumen sollen dort auch die Touristeninfo, ein Café und ein Laden für regionale Produkte eine Heimat finden. Die Fertigstellung ist für Mitte 2026 geplant.