Madeline Juno spielt sich im Wizemann durch ihre sieben Alben, überzeugt mit emotionalen Texten – und überraschendem Tempowechsel. Bilder, Setlist und Kritik vom Konzert in Stuttgart.
Stuttgarts Publikum kann beides. Lautstark textsicher mitsingen und in den kurzen Pausen, in denen auf der Bühne Instrumente weitergereicht werden, so still sein, dass man laut Sängerin Madeline Juno eine ,,Stecknadel fallen hören könnte“. Kein Wunder, dass sie irgendwann an dem Abend sagt: ,,Ich glaub, das ist bisher meine Lieblingsshow, what the fuck.“ Ob sie das jetzt in jeder Stadt sagt? Man kann nicht anders, als ihr zu glauben. Eine Performance ist nur so lange gut wie sie authentisch ist – und das scheint Madeline Juno verinnerlicht zu haben.
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