Unsere tierische Kolumnistin freut sich auf den Pferdemarkt-Dienstag mit Festumzug, Krämermarkt und Pferdehandel.
Der Sonntag ist normalerweise mein Lieblingstag beim Pferdemarkt. Mit den Ponys im Reiterstadion kann ich auf Augenhöhe quatschen, der Rummel ist nicht ganz so voll und ich kann ne Runde mit dem Autoscooter drehen. Und der Leonberger Oberbürgermeister wird einfach mal so eben abgesetzt, und die Narren lesen ihm die Leviten. Genau mein Humor!
Pferdemarkt-Dienstag: Zwischen Pferdehandel und Krämermarkt
Doch für viele ist der Dienstag der beste Tag. Immerhin haben die Kinder schulfrei. Die großen Pferde im Reiterstadion sind mir oft ein bisschen zu groß. Dafür gibt es beim Pferdehandel auf dem Marktplatz immer so schöne Ponys und Pferde zu sehen, und manchmal auch Esel oder Alpakas.
Den Gemüsehobel-Stand auf dem Krämermarkt brauche ich persönlich nicht. Dafür hat der Bürstenmacher immer so tolle Sachen im Angebot, damit komme ich wirklich an jedes Stückchen Fell beim Saubermachen, ohne mich total verrenken zu müssen. Oder sollte ich vielleicht doch wieder mit Yoga anfangen? Ist ja bei den Zweibeinern sehr in.
Und na klar, da ist ja auch noch der große Festumzug, das Highlight des Tages. Vorne die Kutschen mit ausgezeichneten Zuchtpferden und den Ehrengästen, dahinter die lokalen Vereine und ganz viele Narren und Maskengruppen.
Pferdemarkt-Umzug: Wer ist diesmal dabei?
Das ist eigentlich immer ganz lustig und bunt. Aber ich mache kurz vor Ende des Umzugs die Biege, denn dann kommen diese Dämonen und die Geisterjäger aus Tiefenbronn mit ihrem Sarg. Das ist mir doch zu gruselig.
Ich bin schon ganz gespannt, was die sich alles haben einfallen für dieses Jahr. In der Lokalpolitik ist ja im Moment nicht so viel Zunder drin. Ob der Frank Albrecht aus dem Gemeinderat wieder als Prinzessin daher kommt? Stand ihm auf jeden Fall gut.